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Euregio Seniorenprojekt Flintsbach - Kufstein: Meilensteinanalyse für grenzüberschreitende Zusammenarbeit

by ww — last modified 2012-01-09 10:02

Die demografische Entwicklung, immer stärkere Veränderungen in den Familienstrukturen und im Kostenwesen, machen es notwendig, neue Wege in der Versorgung hilfs- und pflegebedürftiger Menschen zu gehen

Euregio Seniorenprojekt Flintsbach - Kufstein: Meilensteinanalyse für grenzüberschreitende Zusammenarbeit

Grenzüberschreitendes Treffen im Mehrgenerationenhaus Flintsbach V.li n.re.: Monika Kaiser – Fehling, Flintsbachs Bgm. Wolfgang Berthaler, Walter Weiskopf, CSW - Verwaltungsrat Johann Weiß, mit der neuen Euregio – Interreg Broschüre

Auf dieser Grundintention basiert das grenzüberschreitende Euregio –Projekt „Mehrgenerationenhaus Flintsbach – Tagesbetreuung“ mit den Partnern Österreichisches Rotes Kreuz Kufstein und Christliches Sozialwerk Degerndorf – Brannenburg – Flintsbach a.Inn (CSW). In dem einmaligen Projekt im Inntal sollen über den ganzen Tag alterskranke Personen fachgerecht betreut werden und somit in vielen Fällen auch eine Entlastung der Angehörigen stattfinden.

Vor einem Jahr kamen die Verhandlungen in Kufstein unter Führung von Euregio-Geschäftsführer, Mag. Walter Weiskopf, ÖRK Bezirksgeschäftsführer Harald Bachmeier und CSW Verwaltungsrat Johann Weiß zum Abschluss. Der Euregio-Vorstand genehmigte das eingereichte Kleinprojekt, das mit EU-Mitteln gefördert wird.

Nun fand im neu eröffneten Mehrgenerationenhaus Flintsbach ein Projekt – Meilensteingespräch statt. Dabei hob Walter Weiskopf das gut gelungene Mehrgenerationenhaus, die fachgerechte Konzeption und Pflegeleistung hervor. Besuche des österreichischen Kooperationspartners Österreichisches Rotes Kreuz Kufstein und ein Bürgermeistertreff mit österreichischen Bürgermeistern sollen das grenzüberschreitende Projekt noch weiter beleben. Erste Anfragen aus Österreich z. B. Erl zeigen, dass Bedarf aus dieser Region besteht. Das Österreichische Rote Kreuz Kufstein, das eine sehr breit gefächerte Gesamtversorgung anbietet, hat noch Ressourcen im Leistungsbereich Fahrdienst. Gerade diese können in das Projekt gut mit eingebracht werden. Abgestimmte Schulungen der Betreuerinnen, thematisch passende Vortragsreihen mit Pressearbeit dies- und jenseits der Grenze werden weiter ausgebaut. Unter genauer Einhaltung der EU Förderrichtlinien wird die finanzielle Unterstützung über den Kleinprojektefonds der Euregio Inntal bis zu einem Betrag von 15 000 Euro erfolgen. Erster Vorsitzender des Christlichen Sozialwerks (CSW) und Flintsbachs Bürgermeister Wolfgang Berthaler bedankte sich für das bisher Geleistete, dabei besonders bei Pflegedienstleiterin Monika Kaiser – Fehling, der zuständigen Mitarbeiterin für Zuschussabrechnung Irmi Rieder, Verwaltungsrat Johann Weiß und Euregio-Geschäftsführer, Mag. Walter Weiskopf. Die nächste Meilensteinbesprechung wird in einem halben Jahr stattfinden.

Foto: Maria Oberauer