Skip to content. Skip to navigation

Portal

Sections
Personal tools
You are here: Home Projekte Euregio Inntal Kulturfuehrer Bad Endorf
Document Actions

Bad Endorf

by root last modified 2007-02-19 08:11

Zurück zur Übersichtskarte

Oberbayern
Einwohnerzahl ca. 7.564
Seehöhe 525 m
Bad Endorf, Tel.: +49(8053)300822,
info@bad-endorf.de
Veranstaltungskalender:
www.bad-endorf.de (Veranstaltungen)

Für geschichtlich Interessierte…

Erstmals urkundlich erwähnt wurde Bad Endorf im Jahr 924 n.Chr. Im 11. Jhdt. sind die Falkensteiner das regierende Geschlecht in und um Bad Endorf. Die Orte Hirnsberg, Hartmannsberg und Mauerkirchen werden in dieser Zeit erstmals urkundlich erwähnt. Von der Antike bis in die Neuzeit reichen die Spuren die man in und um Bad Endorf finden kann. Der Römerweg, der von Augsburg nach Salzburg führt und Bad Endorf im Norden passiert (Via Julia) oder die Scherbenfunde bei Mauerkirchen sind antike Zeugnisse. Um 1300 wird das schon bestehende Dorfgericht von Endorf durch die Herren von Aschau übernommen. Ebenfalls in diesem Jahrhundert ist die älteste Urkunde der Kirchenstiftung von der Pfarrkirche St. Jakobus datiert. Ein weiteres geschichtliches Denkmal ist der Speckerturm bei Thalkirchen. Er ist ein Rest einer kleinen hochmittelalterlichen Burganlage auf einem isolierten Hügel am Nordabhang der Ratzinger Höhe, etwa 50 Meter über der Talsohle von Thalkirchen.
Im Jahr 1378 ließ Herzog Stephan von Bayern die Burg Hirnsberg wegen ihrer selbständigen Stellung brechen. Nachdem die Burg Hirnsberg auch Althirnsberg genannt wird, könnte es sich beim Speckerturm um eine Nebenburg der Hirnsberger gehandelt haben. Vermutlich diente sie zum Schutz der Altstraße Mauerkirchen-Söllhuben-Inntal. Die Nebenburg dürfte im 14. Jhdt. dem Verfall preisgegeben worden sein. Seit dem 17. Jhdt. gehört die Ruine Speckerturm zum nahe gelegenen Bauernhof Spöck beim Specker, dem Anwesen der Familie des Hirnsberger Altbürgermeisters Rupert Schmid. Steine der Burg wurden 1676 beim Kirchenbau in Thalkirchen bei Hirnsberg verwendet.

1839 ersteigert der Freiherr Maximilian von Crailsheim das Schloss Hartmannsberg vom Staat, 20 Jahre später wird Endorf an die Eisenbahnlinie München-Salzburg angeschlossen und wiederum 50 Jahre später wird die Bahnlinie Endorf-Obing eröffnet, die 60 Jahre lang bis zum Jahr 1968 für die Personenbeförderung in Betrieb war. Im Jahr 1962 bringt eine Bohrung wie durch Zufall aus 4800 m Tiefe das heilkräftige Jod-Thermalwasser hervor, 9 Jahre später wird das Jod-Thermalbad Endorf gegründet. 1973 wird Endorf zum Markt erhoben und 1987/88 gibt es eine staatliche Anerkennung Endorfs zum Heilbad und die Erhebung zu Bad Endorf. Im Jahr 1994 wird das Schloss Hartmannsberg durch den Landkreis Rosenheim erworben.

Sehen Sie selbst…

Die neun Filialkirchen um Bad Endorf sind Prunkstücke der Gotik, des Barocks und des Rokokos. Besonders sehenswert sind die wertvollen Fresken.

Die Hemhofer/Eggstätter Seenplatte als ältestes Naturschutzgebiet Bayerns mit dem Langbürgner- und Schloss-See mit Schloss Hartmannsberg oder Pelhamer See kann ohne Übertreibung als Schatzkammer der Natur bezeichnet werden: Voller unschätzbarer Werte für die Flora und Fauna, wohlbehütet und beschützt und trotzdem zugänglich für Genießer und Freunde unverfälschter Naturerlebnisse.


Kulturtreffpunkte...

Die Theatergesellschaft Bad Endorf e.V. wurde 1790 gegründet und kann damit auf die älteste Tradition unter den über 75 Endorfer Vereinen zurückblicken. Das religiöse Volksschauspiel in Bad Endorf hat seinen Ursprung im Teisenhamer Kirchweihspiel um 1790. Unter den zahlreichen Laienspielen Bayerns nimmt die Theatergesellschaft der oberbayerischen Marktgemeinde Bad Endorf eine Sonderstellung ein. Alljährlich im Frühsommer lädt sie zu einem religiösen Schauspiel in das Theaterhaus ein. Premiere ist stets am Pfingstmontag, dann folgen mehrere Aufführungen bis in die erste Julihälfte.

Der Verein Chiemseeart setzt sich als Ziel zeitgenössische Kunst in der Region der Chiemgauer Seenplatte mit Schwerpunkt Kunst in der Landschaft bzw. im Naturraum zu fördern und zu realisieren. Der Schwerpunkt liegt dabei im Aufbau einer "Kultur der Natur", die sich an einer nachhaltigen, umweltgerechten, ökonomisch-sozialen Entwicklung orientiert. Weitere Informationen unter www.chiemseeart.de

Images

Images

endorf1

Quelle: Kurverwaltung Bad Endorf

Navigation
Log in


Forgot your password?
« January 2009 »
Su Mo Tu We Th Fr Sa
123
45678910
11121314151617
18192021222324
25262728293031